Asha Yogish / Girish Hc / Yogish Puttashamachari
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In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien zu Myofibroblasten durchgeführt. Dank fortschrittlicher Diagnosetechniken ist es nun möglich, diese rätselhaften Zellen genau zu identifizieren. Über ihren Ursprung wird jedoch weiterhin kontrovers diskutiert. Das breite Spektrum der Aktivitäten von Myofibroblasten in verschiedenen Bereichen, von der Wundheilung über gutartige Wucherungen bis hin zu bösartigen Tumoren, hat die Aufmerksamkeit mehrerer Disziplinen auf diese Zelle gelenkt. Es ist klar, dass unser Verständnis der Myofibroblasten, ihres Ursprungs, ihrer Funktionen und ihrer molekularen Regulation einen tiefgreifenden Einfluss auf die zukünftige Wirksamkeit nicht nur der Gewebezüchtung, sondern auch der regenerativen Medizin im Allgemeinen haben wird. Kürzlich haben einige unveröffentlichte Studien gezeigt, dass kardiale Myofibroblasten ihren differenzierten Phänotyp länger beibehalten als Lungen- und subkutane Myofibroblasten. Angesichts der Heterogenität ihrer Vorläufer stellt sich die Frage, ob alle Myofibroblasten gleichermaßen auf mechanische Faktoren reagieren. Spielt es eine Rolle, welchen mechanischen Bedingungen die Zellen ausgesetzt waren, um sich zu differenzieren? Viele weitere Fragen dieser Art sind noch unbeantwortet.