Ana Flávia d’Oliveira / Gina Paola Ardila Osorio
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Körperliche Aktivitäten, in diesem Fall Bauchtanz, im Rahmen eines öffentlichen Dienstes zur Förderung der Bürgerrechte und der Entwicklung von Frauen sind ein Mittel zur Gesundheitsförderung und zur kollektiven Stärkung der Teilnehmerinnen, indem sie diese in öffentlichen Räumen sichtbar machen und so zur Verringerung der geschlechtsspezifischen Vulnerabilität beitragen. Das Ziel dieser Studie war es, die sozialen Darstellungen der Fachkräfte und Nutzerinnen eines Dienstes der Stadtverwaltung von São Paulo über die Praxis des Bauchtanzes als Mittel zur Stärkung der Frauen im Sinne der Geschlechtergleichstellung und der Gesundheitsförderung zu analysieren. Wir führten eine qualitative ethnografische Untersuchung durch, mit teilnehmender Beobachtung einer Bauchtanzgruppe, Aufzeichnungen in einem Feldbuch, Fotos, Videos und 16 halbstrukturierten Interviews (Tänzerinnen und Fachkräfte). Durch die thematische Inhaltsanalyse wurden unter den Vorteilen dieser Praxis die Wertschätzung des Körpers, die Verbesserung der Gesundheit, die Erweiterung des sozialen Netzwerks und eine stärkere Teilhabe am öffentlichen Raum festgestellt.