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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Polen stellt für Deutschland einen wichtigen Handelspartner dar und nimmt dabei sogar eine bedeutendere Stellung ein als z.B. Russland oder die Tschechische Republik. Mit Vollzug der Osterweiterung werden die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den beiden Nachbarstaaten weiter zunehmen. Damit wird es nötiger denn je, Handhabungsmechanismen für die interkulturellen Reibungspunkte zu finden, mit denen sich die in Polen investierenden deutschen Unternehmen schon länger auseinandersetzen müssen. Nur zu häufig wird auf wirtschaftlicher Ebene die Bedeutung der Landeskultur und der Mentalitätsunterschiede unterschätzt. Diese wirken sich nachhaltig auf Geschäfts- und Mitarbeiterbeziehungen, Teamarbeit und das Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Untergebenen aus und sind hauptsächlich für ökonomische Internationalisierungsprobleme verantwortlich. Werden die Differenzen in den Landeskulturen nicht zur Genüge berücksichtigt, kann dies zu Reibungen, Effizienzverlusten und zu schwerwiegenden Konflikten zwischen den Angehörigen beider Kulturkreise führen. Der Erfolg der Auslandsinvestition wird durch teure Rückholaktionen von entsandten Führungskräften, kostspielige kurative Interventionen zur Behandlung bereits eskalierter Konflikte und mögliche Imageverluste im Gastland gemindert. Im schlimmsten aller Fälle scheitert die Internationalisierungsstrategie wie, statistisch gesehen, jede zweite Auslandsakquisition. Setzt man sich hingegen rechtzeitig mit den kulturellen Differenzen auseinander und ergreift entsprechende Maßnahmen, können schwerwiegende finanzielle Folgen abgewendet werden. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die interkulturellen Konfliktpotentiale aufzuzeigen, die sich bei der Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Polen ergeben können. Diese werden aus einer Reihe von Kulturmodellen abgeleitet und durch zahlreiche aktuelle Studien belegt. Darüber hinaus werden Vorschläge zur Konfliktbehandlung im Rahmen grenzüberschre