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Inhaltsangabe:Einleitung: Der Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück führte im Januar2004 eine in eigener Regie entwickelte Software für die Hilfeplanung im Bereich der Hilfen zur Erziehung ein. Dieser ungewöhnliche Lösungsweg wurde bestritten, da es aus Sicht des Fachdienstes kein hinreichendes Produkt für die fachliche Bearbeitung bei den Erziehungshilfen auf dem Softwaremarkt gibt. Unter Beteiligung der späteren Anwender (der sozialpädagogischen Fachkräfte)in Form einer Arbeitsgruppe, wird eine Software(Hilfeplantransfer)mit vielfachen Möglichkeiten zur Unterstützung der fachlichen Aufgaben zur Erziehungshilfe entwickelt. Die Entwicklung und Einführung von Hilfeplantransfer im Fachdienst Jugend wurde in ungewohnt kurzer Zeit zu einem erfolgreichen Vorhaben, an dem auch andere Jugendämter Interesse zeigten. Nicht zuletzt das Beratungsbüro Römisch hat im Rahmen einer Organisationsberatung die IT-gestützte Hilfeplanung als richtungsweisend und vermutlich einmalig in Deutschland hervorgehoben und den Fachdienst aufgefordert dieses Programm bundesweit zur Verfügung zu stellen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Qualitätsverbesserung der Jugendhilfe in anderen Landkreisen zu leisten. Neben diesem Anklang zur grundsätzlichen Entwicklung der Software liegen bislang aber keine konkreten Angaben vor, welche Auswirkungen und Entwicklungen die Implementierung von Hilfeplantransfer auf die praktische Arbeit mit sich bringt. Von besonderer Bedeutung wird dabei sein, welche Erfahrungen und Beobachtungen die sozialpädagogischen Mitarbeiter des Fachdienstes als praktische Anwender mit der IT-gestützten Hilfeplanung sammeln. Gang der Untersuchung: Zweieinhalb Jahre nach Einführung von Hilfeplantransfer im Fachdienst Jugend widmet sich die vorliegende Arbeit der Frage, welche Auswirkungen die Implementierung von Hilfeplantransfer auf die Hilfeplanung hat. Die Erfahrungen der praktischen Anwender sollen zusammen mit den Entwicklungen im Hilfeplanprozess im Lich