NA Stephenson / NA Wittek / William M. Acworth
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Dieses Buch behandelt Eisenbahnen und Eisenbahngeschat’t, vom wirlschaftlichen Gesichtspunkte aus betrachtet. Es ist daher wohl angezeigt, sich vor aHem daruber klar zu werden, was eine Eisenbahn uberhaupt ist. Geschichtlieh und der Wortbildung naeh bedeutet eine Eisenbahn 1) lediglich einen Fahrweg, auf welchem Sehienen gelegt sind. Urspriinglich lagen die Schienen, gleichgiiltig ob aus Stein, Holz oder Eisen, flaeh auf der StraJ3enoberfUiehe und Fuhrwerke mit gewohnlichen Radern konnten entweder die hiedurch gebildete besondere Fahrbahn benutzen oder naeh Belieben die ganze Breite der StraBe befahren. Etwas spater waren die Schienen forllaufende Eisenplatten mit Flanschen an der Auf3enkante, welehe die Rader in der richtigen Fahr bahn zu erhalten hatten, und schlieBlich hob man die Sehienen fiber die StraJ3enflache und die Flanschen wurden von den Schienen auf die Rader ubertragen. Die Eisenbahn wurde hie durch zu einem besonderen Verkehrsmittel; sie konnte nur von besonderen Wagen benutzt werden und diese besonderen Wagen kamen fur eine Verwendung auf einer gewohnlichen StraJ3e nieht mehr in Betraeht. Natiirlich verlieB die Eisenbahn die offentliche HochstraBe und wurde auf eine aussehlieBlieh fUr ihren eigenen Gebrauch bestimmte Bodenflaehe gelegt. In korperlieher Hinsicht konnen wir demnaeh die Eisenbahn als eine StraJ3e definieren, die zur Beniitzung durch Fahrzeuge dient, welche vermoge ihrer Einrichtung auf erhOhten Sehienen laufen konnen. Aber in praktischer Hinsicht umfaJ3t unsere Definition, selbst rein saehlieh genommen, noch weit mehr.