Nikhita Pekhale / Rajeshwari Auti
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Die geplante Positionierung der Schneidezähne ist ein Eckpfeiler der kieferorthopädischen Diagnose und Behandlungsplanung, da sie direkten Einfluss auf die Gesichtsästhetik, die Okklusionsfunktion, die Stabilität und die parodontale Gesundheit hat. Die ideale Positionierung der Ober- und Unterkieferschneidezähne wird durch eine umfassende Beurteilung des Skelettmusters, der Zahnbeziehungen, des Weichteilprofils und der funktionellen Anforderungen bestimmt. Klassische kephalometrische Analysen, einschließlich der von Tweed, Steiner und Holdaway vorgeschlagenen, liefern quantitative Richtlinien für die Neigung der Schneidezähne und die anteroposteriore Position relativ zum Basalknochen und zum Gesichtsprofil. Andrews’ Six Keys to Normal Occlusion betonen die korrekte Achsenneigung und Ausrichtung der Schneidezähne als Voraussetzungen für eine optimale Okklusion. Zeitgenössische Konzepte integrieren Weichgewebeparadigmen und erkennen an, dass die Position der Schneidezähne mit der Lippenhaltung, der Lächelnästhetik und der Gesichtsausgewogenheit in Einklang gebracht werden muss, anstatt sich ausschließlich auf Hartgewebenormen zu verlassen. Eine falsche Positionierung der Schneidezähne kann die Gesichtsästhetik beeinträchtigen, zu einem Rückfall führen und das Risiko einer parodontalen Schädigung erhöhen.