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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Vom Bewusstsein zum Selbstbewusstsein, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist Bewusstsein? Diese in der Menschheitsgeschichte relativ neue Frage mit der sich die Philosophie seit Descartes beschäftigt, erfährt durch die Neurowissenschaften, die sich verstärkt der Erforschung dieses Phänomens widmen, eine völlig neue Entwicklung. Unklarheit herrscht darüber, ob die Reduktion des Bewusstseins auf neurologische Vorgänge möglich ist oder ob es sich dabei um etwas Unerforschliches handelt, etwas das keinen physikalischen Gesetzen unterliegt. Vor allem die Forschungsergebnisse, die die Hirnforschung liefert sind heute Grundlage für verschiedenartigste Interpretationen seitens der Philosophen, bzw. der Hirnforscher selbst. Die als „eliminativer Materialismus' bezeichnete Position, die vor allem durch das Ehepaar Churchland in den 1980ern populär wurde, ist dabei auf Seiten der materialistischen Positionen die wohl radikalste. Sie geht noch über die Thesen der reduktiven Materialisten hinaus, die besagen, dass das menschliche Bewusstsein auf physikalische Grundlagen reduzierbar und die physikalische Welt somit in sich geschlossen ist. Für eine weitere, geistige Ebene bleibt in diesem Konzept kein Platz. Die philosophische Grundannahme der eliminativen Materialisten hingegen ist, dass das Bewusstsein, wie auch alle anderen mentalen Phänomene, sich nicht physikalisch erklären lassen werden. Hier stimmen Sie mit den Dualisten überein, die daraus ableiten, dass es neben dem Physikalischen notwendig auch Geistiges geben muss. Der eliminative Materialist zieht jedoch einen völlig anderen Schluss und behauptet, dass die vermeintliche Beziehung zwischen physikalischen und mentalen Zuständen einer Beziehung zwischen Existentem und Nicht-Existentem entspricht. Die Beschreibungsebene für ment