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Aristoteles war es, der vor Jahrhunderten die Gattungstheorie begründete. Noch heute dreht sich die Theaterkritik um seine Aussagen zur Tragödie. Dieses Buch vermittelt den Lesern Wissen über die Tragödie als Gattung und darüber, wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat. Nach der Darstellung des strukturellen Rahmens der Tragödie als Gattung im aristotelischen Sinne liefert es zudem Informationen über verschiedene literarische Strömungen, in denen die Tragödie neue Formen angenommen hat. So können die Leser nachvollziehen, wie sich die Sichtweise auf die Tragödie als Gattung in bestimmten literarischen Epochen und Strömungen an das aristotelische Tragödienverständnis anpasste und inwiefern sie davon abwich. Das Buch präsentiert in jedem Kapitel eine Analyse verschiedener Theaterstücke, um den Lesern ein Verständnis des Begriffs „Tragödie', der Bewertung der Tragödie im Laufe der Geschichte sowie der Wandlung des Genres selbst innerhalb ein und derselben literarischen Epoche zu vermitteln - dank seines synchronen und diachronen Ansatzes gegenüber dem Genre - und um aufzuzeigen, wie diese den „tragischen Modus' erreichen konnten.