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Am 26. August 1920 brachte die Zeitschrift 'Stahl und Eisen' eine kurze Mitteilung von Karl Sipp unter der Aufschrift 'Perlit guB'l. Sie machte auf ein neues, in der GieBerei von Heinrich Lanz in Mannheim ausgearbeitetes Verfahren aufmerksam, GuBeisen durch geeignete Gattierung und dieser angemessene Regelung der Ab kiihlungsgeschwindigkeit in seinen Eigenschaften zu verbessern. Die erreichte Biegefestigkeit, an Probestaben von 30 mm Durchmesser 2 bei 600 mm Stiitzweite gemessen, war mit 51 kg je mm bei 12,5 mm Durchbiegung angegeben. Ais besonders bemerkenswert war hervor gehoben, daB die GuBstiicke trotz der hohen Festigkeit leicht bearbeit bar waren, und die Harte nur 176 Brinelleinheiten erreichte. Der Fort schritt gegeniibcr dem damaligen Stande der Tcchnik ergibt sich deut lich, wenn in Betracht gezogen wird, daB noch das 'GieBereihand 2 buch' 1922 als mittleren Gebrauchswert der Biegefestigkeit fUr die beste GuBeisensorte ('SpezialguB mit Anforderungen, drehhart mit 2 Holzkohle') 35 kg je mm nennt. Die neue Stoffart hatte sich bereits in praktischer Anwendung bewahrt und auBer der hohen Festigkeit noch andere wichtige Vorziige gezeigt, z. B. groBe Widerstandsfahigkeit gegen Abniitzung durch Reibung, bewiesen durch Kolbenringe, die bei AusfUhrung in PerlitguB zehnmal so lange gebrauchsfahig geblieben waren als bei AusfUhrung in GrauguB. Die kurze Veroffentlichung fand zunachst kaum Beachtung. Ein Erfolg zeigte sich nur insofern, als eine bedeutende Maschinenfabrik, von den bisherigen Baustoffen fUr Verpuffungsmotoren nicht befriedigt, auf das neue Verfahren aufmerksam wurde und Versuchsstiicke bei Heinrich Lanz bestellte. Sie ging zum PerlitguB iiber und ist ihm seitdem dauernd treu geblieben.