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Was ich in dies em Btichlein der wissenschaftlichen Welt anbiete, ist zunachst nur eine spezielle Ausarbeitung desjenigen was ich vor zehn Jahren in meiner Universalgrammatik Lingua und auch schon in frtiheren Schriften veroffentlicht hatte. Wie mil’ scheint, wird es einem Jeden deutlich sein, dass ich anstatt der Lateinischen ebenso gut eine beliebige andere Indo-Europaische Sprache ftir den namlichen Zweck hatte auswahlen konnen. Bei einer jeden dieser EinzeI ai’beiten waren stets nul’ die Nebensachen neu hinzuzuftigen, die Hauptsachen blieben immer dieselben wie im vorliegenden Werke. DR. J. lVI. HOOGVLIET. HAAG, September 1913. Es ist meine feste Uberzeugung dass das Ideal der Wissen schaftlichkeit eines Werkes n i c h (wie t man es in Holland, vielleicht auch anderswo, ziemlich allgemein anzunehmen scheint) im Um fa ng des Buches oder in den vielen Zit ate n, sondern vielmehr im vie len u n d tie fen N a c den h ken ii b e r den G e g n e ~ tan d zu suchen ist. In den vorliegenden Seiten wunsche ich den Lesern eine Probe wissenschaftlicher Behandlungsart grammatikalischer Gegenstande zu liefern. Als Modellgegenstand wahlte ich mir das sogenannte ' Geschlecht' richtiger die Individuirungs form der Substantive oder Nennworter. Urn mit moglichster V ollstandigkeit eine kurze Fassung verbinden zu konnen schien es mir wunschenswert mich hauptsachlich auf eine einzige in dieser Hinsicht gleichmassig interessante Sprache, das Latein, zu beschranken.