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an Tuberkulose gelitten haben. Nach BÜTTNER-WOBST (2) fandell, sich unter 361 ehemaligen Heilstättenpatienten 201, die keinerlei Zeichen von Tuber kulose aufwiesen. ULRICI (1) konstatierte ein gleiches bei 35%, GRAU (1) berichtet von 10% aus den Heilstätten der Rheinprovinz. ZICKGRAF (1) fand bei Prüfung mit Tuberkulin bei 14% ehemaliger Heilstättenpatienten keine Reaktion auf 10 cmm Alttuberkulin. Auch BESCHORNER kommt zum Schluß: 'Ich habe während mehr als zehnjähriger Tätigkeit auf der l’ürsorgestelle für Lungen kranke die Erfahrung sammeln können, daß ein Großteil der wegen Tuberkulose in Heil stätten eingewiesenen Kranken weder vor noch nach der Heilstättenkur erhebliche Er scheinungen aktiver Tuberkuloseerkrankung darbot. ' So konnte A. MAYER (1) sich mit Recht dahin äußern: 'daß ein nicht uner heblicher Teil der Patienten, die als geheilt entlassen worden waren, gar nicht tuberkulös erkrankt waren'. Daß diese Kritik nicht unberechtigt ist, erwies sich deutlich aus gelegentlichen Obduktionen von Heilstättenpatienten. Ich erinnere nur an die Beobachtung F. v. MÜLLERs (1), wo sich bei einem Patienten, der jahrelang in Davos als tuberkulös behandelt worden war, bei der Obduktion keine Spur von Tuberkulose fand. Auch die zwei Fälle von KÖHLER (1) gehören hierher, der bei zwei seiner Patienten mit deutlichem, scheinbar unzweifel haftem Befunde, der eine davon noch dazu mit Hämoptoe, bei der Sektion keine Tuberkulose entdecken konnte. Am energischesten hat sich HART (1, 4) darüber ausgesprochen. An der Hand von Sektionsbefunden sagt er: 'Vor allem bin ich so ketzerisch, an dem zweifellosen Erfolg der Liegekuren zu zweifeln.