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Vorliegende Monographie 'Die lndividualitat des Blutes' war urspriinglich als Eroffnungsband der von meinem Freunde Professor Ferrata im Verlage Principato herausgegebenen 'Biblioteca di Haematologica' erschienen. Als nun der Verlag Julius Springer auf Anregung des Herrn Privatdozenten Dr. Fritz Schiff zwecks Veranstaltung einer deutschen Ausgabe mit mir in Verbindung trat, dachte ich zunachst, daB es sich nur um die Herstellung einer 'Obersetzung handeln wiirde. Aber obwohl die italienische Ausgabe erst Mitte 1923 erschienen war, erkannte ich doch schon im Laufe des folgenden Jahres, daB es ririt einem ein fachen Neudruck in deutscher Sprache angesichts der zahlreichen, zum Teil recht wichtigen inzwischen erschienenen Arbeiten nicht getan seL lch habe demgemaB im Einverstandnis mit dem riihrigen Verlag nur den Grundplan des Werkes beibehalten, aber iiberall dort, wo es wiinschenswert erschien, eine Umarbeitung unter Beriicksichtigung des neuesten Standes der Forschung vor genommen. Einige wichtige Abschnitte haben sogar wesentliche Veranderungen und Erweiterungen erfahren. lch nenne hier die Autoagglutination, die komplementbindenden lsoantikorper, die neuen Agglutinogen-Agglutininpaare (zu dieser Frage habe ich inzwischen selbst neue experimentelle Beitrage geliefert), endlich die Vererbung und die ethno-anthropologische Bedeutung der Blut gruppen. ZahlenmaBig kommt die Erweiterung des Werkes in der Zunahme des Literaturverzeichnisses von 420 Nummern der italienischen auf 700 Nummern der deutschen Ausgabe zum Audruck. Besondere Sorgfalt habe ich auf die Vervollstandigung des alten Literaturverzeichnisses bis auf den heutigen Stand ver wendet; die groBe Mehrzahl der Arbeiten (einschlieBlich der inter essanten russischen) habe ich im Original eingesehen.