Blaise Pascal Zirimwabagabo / Rigobert Kabamba
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Es ist ratsam, sich zu fragen, was westliche Begriffsimporten wie „verantwortungsvolle Sexualität', „reproduktive Gesundheit', „Familienplanung' ... für unsere Gesellschaft bedeuten. Sind sie nicht vielleicht Eisberge, von denen nur die Spitzen sichtbar sind? Was wären die wahren Beweggründe für die geburtenfeindliche Finanzierung in Afrika? Diese und viele andere Fragen bilden das Gerüst dieser Überlegungen, die als kontextuelle Analyse des Feminismus und der Verhütung als dessen logische Folge verstanden werden sollen. Wenn sich die Philosophie als Analyse von Konzepten versteht, dann muss jedes Konzept auf ein konkretes Problem eingehen. Im Hinblick auf diese philosophische Grundannahme ist zu fragen, auf welches Problem der Feminismus im Kontext der Demokratischen Republik Kongo eine Antwort geben will. Wenn die Option lautet, dass es kein konkretes Problem gibt, dann will dieses Konzept „Feminismus' ein Scheinproblem angehen (da es nicht existiert oder nicht existieren würde) oder, um es in der Sprache der Wissenschaft auszudrücken, es ist schlichtweg nicht operativ. Es will den Intellekt zwingen, durch Problemübertragung oder Überlagerung zu operieren, um auf globaler Ebene zu einem Einheitsdenken zu gelangen.