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Inhaltsangabe:Einleitung: Die entwickelten Volkswirtschaften unterliegen seit einigen Jahren einem grundlegenden Wandel. Die wirtschaftlichen Aktivitäten bewegen sich von der Old Economy zur stark wachsenden New Economy. Daraus resultiert das Erfordernis, sich mit Unternehmen der New Economy verstärkt auseinander zu setzen. Eine der komplexesten und schwierigsten Aufgabenstellungen der Betriebswirtschaftslehre ist die Unternehmensbewertung, über welche seit Jahrzehnten in Theorie und Praxis kontrovers diskutiert wird. Dabei muss eine Vielzahl von wertbestimmenden Einflussfaktoren möglichst genau in einem Bewertungskalkül erfasst werden. Die Problematik resultiert aus der Komplexität und der Möglichkeit des Einsatzes der verschiedenen Bewertungsverfahren, welche zu unterschiedlichen Werten führen können. Besonders seit den 90er Jahren sind innerhalb der betriebswirtschaftlichen Forschung verstärkt Aktivitäten auf dem Gebiet der Unternehmensbewertung zu beobachten. Rückblickend auf Theorie und Praxis der Unternehmensbewertung der letzten Jahrzehnte können acht verschiedene Paradigmen, unterschieden werden. Im Verlauf dieser Arbeit wird jedoch deutlich werden, dass auch ältere Ansätze in der heutigen Zeit noch verwendet werden und neuere Bewertungsmodelle aus einem anderen Blickwinkel ergänzen. Ausgangspunkt fast aller Bewertungsverfahren ist die Grundhaltung, dass sich der Wert des Unternehmens aus den für die Zukunft zu erwartenden Zahlungen errechnet, welche dem Aktionär zufließen oder zufließen könnten. Unternehmensbewertungen sind für verschiedene Anlässe in den Lebensphasen von Unternehmen notwendig. Dabei befindet sich das zu bewertende Unternehmen fast immer in Situationen, in denen es sich großen Chancen, aber auch großen Risiken gegenübersieht. Um in diesem Zusammenhang Fehlbewertungen zu verhindern, muss es das Anliegen der Betriebswirtschaftslehre sein, möglichst exakte Bewertungsverfahren zu finden. Dies insbesondere, da es sich aus individueller Sich