Arthur Schuller / Josef Wilder
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Das Problem des Kopfschmerzes interessiert in gleicher Weise den Arzt wie den Lai’en. Handelt es sich Goch urn ein Krankheitsphanomen, welohes kaum von einem ’anderen an Haufigkeit iibertroUen wird. Wendgen Menschen bleiht es bis an ihr Lebensende eI’lSpart. Es gibt kein Spezialfacb der Medizin, welches rricht den Kopfsohmerz zumrndesten ale Begleiterscheinung verschiedener Krankheiten kennen wiirde. Dnd doch miiss-en wir es offen bekennen: wir wissen nicht, was der Kopfschmerz iat. Vi’el Einzelarbeit ist gelei’stet worden, viele Hy pothesen wurden aufgestellt; nichtsdestoweniger ist uns dieses banalste aller Krankheltaphanomene in seinem Wesen, in seinen D rsachen und seinem Kommen und Gehen weniger klar als so manches ganz seltene medizinische Phanomen. Gliicklicherweise mufi man bei naherem Studium der Frage das Geffihl gewinnen, dafi wir uns haute der Losung dieses ur alten Ratsels langsam nahern. Dnd diese lamgsame Klammg erfolgt in zweierlei Richtungen: Zuerst hat uns di’e Me dizin des 19. und 20. J ahrhunderts gelehrt, das Symptom des ~opf,schmerzes zu klassifizieren, zu spezialisieren, zu lokali siel’en. Dnd in demselben Mafie wurde aus der Krankheit 'Ke phalea' immer mehr das Symptom 'Kephalea', ein Symptom der verschiedenartigsten Krankheitszustande. Daneben sind aber auch die moderneren Bestrebungen zu erwahnen, welche die Tendenz zeigen, statt der i’solierten Betrachtung des Phanomens und seiner nachsten Verbundenheiten die ganze 'Person' zu erfassen und das Symptom als TeilerscheinullJg ’einer Reaktion des ganzen psychophysischen Individuums zu betrachten. Dies ffihrt dazu, dafi man beim Kop£schmerz - und ni.