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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,0, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik), Veranstaltung: Fachdidaktische Konzeptionen: Notation im Unterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Teil dieser Arbeit werde ich grundlegende Überlegungen zum Kunstwerk anstellen und dabei aus einem soziologischen Moment heraus der Frage, wann ein Werk Kunst sei, nachgehen. Dabei wird deutlich werden, dass ein Werk als ein solches erst angesehen wird, wenn es eine ästhetische Würdig- keit erfüllt; diese ist vornehmlich durch Innovation und Authentizität gegeben. Zudem wird immer klarer werden, dass eine Ähnlichkeit von Musik und Sprache besteht, nicht zu letzt deshalb, weil beide Medien Etwas in ähnlicher Weise vermitteln. Hieran knüpft sich dann der eigentliche Gedanke dieser Arbeit an, und zwar jener, dass die Notation lediglich in hinreichender Weise ein Werk darstellen kann. Dennoch erscheint die Rechtfertigung von Notation gegeben zu sein, da ohne sie der kulturelle status quo nicht gegeben wäre. Im zweiten Teil wird es um den Nachvollzug und das Aneignen von speziellen Fähigkeiten gehen, die auf das Erlernen von der ›musikalischen Sprache‹ ebenso zutreffen, wie aber auch auf den Erstsprach-Erwerb. Dabei werde ich den erkenntnistheoretischen Hintergrund, namentlich Donald Davidsons, darstellen und diesen in Adornos Wahrheitsbegriff einbetten, wodurch die gegebenen Gedankenmodelle klarer im Licht stehen sollen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der thematisierten Sprachähnlichkeit, denn der Aspekt der Verschriftlichung beider Medien, Musik und Sprache, bildet den notwendigen und hinreichenden Hintergrund für das Erkennen-Können, das für eine kulturelle Evolution, wie der abendländischen, konstitutiv ist. Im letzten Teil der Arbeit werde ich die im vorangegangen Kapitel behandelten Hintergründe direkt auf die Musik beziehen und durch Adornos Gedanken ›zur Musikpädagogik‹ weiter erläute