Honoré Ubald Médégnonmi ADANDE
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Das Bevölkerungswachstum und die rasante Urbanisierung begünstigen die Entstehung und Vermehrung von Abfall. Die Stadt Cotonou, die wirtschaftliche Hauptstadt Benins, ist mit dem Problem der Sauberkeit des Lebensumfelds der Haushalte in Verbindung mit der Abfallwirtschaft konfrontiert. Die institutionelle Verwaltung der Haushaltsabfälle ist dort von zwei Epochen geprägt: einerseits von der COGEDA in öffentlich-privater Partnerschaft mit der Direction des Services Techniques (DST) de la Marie, deren Aktivitäten von der Ära der demokratischen Erneuerung von 1991 bis Juni 2020 andauerten, und andererseits von der Société de Gestion des Déchets et de la Salubrité (SGDS SA) seit Juli 2020. Trotz der angekündigten Modernisierung in der neuen Ära der Hausmüllentsorgung in Cotonou wenden die Haushalte verschiedene Entsorgungspraktiken an, die die Sauberkeit ihres Lebensraums gefährden. Die vorliegende Arbeit untersucht das Managementsystem der SGDS SA und macht anschließend Vorschläge zur Verbesserung der Hausmüllentsorgung in der Stadt Cotonou. Die SEPO-Analysemethode wurde verwendet, um Maßnahmen zur Verbesserung des Abfallmanagements im Forschungsumfeld zu ermitteln.