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Inhaltsangabe:Einleitung: Im Sommer/Herbst 1998 wurden Rettungsassistenten aus dem süddeutschen Raum mit folgenden Fragebögen nach ihren Belastungen, ihren Strategien zur Stressverarbeitung, ihrer Lebenseinstellung und ihrer Persönlichkeit befragt: SVF, SCL, PSS-SR, NEO-FFI, SOC, Skala zur Beurteilung von Behinderungen. Der Rücklauf betrug 39%, 75 Fragebögen waren auswertbar. Das Durchschnittsalter der Stichprobe betrug 32 Jahre. Die verschiedenen Schulbildungen waren relativ gleich verteilt, mit je ungefähr einem Drittel. Alle Rettungsassistenten übten die Tätigkeit hauptberuflich, im Schichtdienst aus, 27% arbeiteten zusätzlich auf der Rettungsleitstelle. Die Ergebnisse zeigen, dass keine der untersuchten Copingstrategien unter- oder überdurchschnittlich häufig genutzt wird. Dies gilt auch für aktive Strategien und für Ablenkung und Vermeidung. 9,3% der Stichprobe erfüllten die Kriterien für das Vollbild der Posttraumatischen Belastungsstörung. 42,7% der Probanden gaben Symptome an, die nicht das Vollbild erfüllen, jedoch ausreichen um auf eine subsyndromale PTSD hinzudeuten. Die übrigen Befragten gaben keine (22,7%) oder nur geringe (25,3%) Symptome an. Bei der Beurteilung der subjektiven Belastung schätzten sich die Probanden insgesamt als leicht beeinträchtigt ein. Die allgemeine Beeinträchtigung durch Stress wurde als mäßig beurteilt. Die erhaltene soziale Unterstützung in Prozent des Ausmaßes, das sie benötigt hätten, schätzten sie mit 50% als mäßig ein, was nicht mit der Gesamtbeurteilung in Einklang steht. Die Betrachtung der Antworten der SCL (allgemeine Symptome) ergibt, dass die Werte hier im Durchschnittsbereich lagen. Rückenschmerzen, zum Beispiel traten zwar häufig auf, lagen aber nicht über der Häufigkeit in der Normalbevölkerung. Probanden mit einer sehr positiven, optimistischen Lebenseinstellung litten weniger unter subjektiven Beeinträchtigungen, PTSD-Symptomen und allgemeinen Symptomen. Rettungsassistenten mit höherer Symptombelastung gab