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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Europäische Ethnologie), Veranstaltung: 'Arm dran...' - Volkskundliche Zugänge zur Erforschung von Armut, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialstruktur in den USA bewegt sich immer weiter von der Mittelklasse weg. Die Armen werden immer ärmer und die Reichen dafür umso reicher. Die Vorstellung der Vereinigten Staaten als 'Land der unbegrenzten Möglichkeiten' trügt. Denn seit sich die städtische Ökonomie von der Güterproduktion entfernt hat und sich nun immer mehr auf die Bereitstellung von Informationen und Dienstleistungen konzentriert, sind auch die Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt. Durch das geänderte Sozialverhalten der Amerikaner hat sich die Zahl der alleinerziehenden Elternteile (meist Mütter) vervielfacht. Auch diese Situation schwächt die Aufstiegschancen. Ein weiteres Problem ist die Ausbreitung von Armutsvierteln und Slums in den Großstädten Amerikas. Seit den sechziger Jahren hat sich die Alters- und ländliche Armut stark verringert. Die Armen werden immer jünger, 72% aller Sozialhilfeepfänger in den USA sind Kinder (Brot für die Welt 2002: 30), und ein Großteil der armen Bevölkerung ist in die Stadt gezogen, in der Hoffnung dort Arbeit zu finden. Die Zahl der Amerikaner, die trotz Vollzeitarbeit ein Leben unterhalb der Armutsgrenze führen, steigt immer weiter. In den Slums macht sich ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen den ethnischen Gruppen bemerkbar und die sozialen Probleme, wie Kriminalität, Gewalt und Drogenkonsum, sind von Seiten der Regierung kaum mehr in den Griff zu bekommen. In meiner Arbeit möchte ich das Ausmaß und die Struktur der Armut in den Vereinigten Staaten von Amerika analysieren und verdeutlichen. Mit 'Armut' ist in diesem Fall nicht absolute Armut gemeint, sondern eine relative Armut, gemessen am durchschnittlichen Lebensstandard der US-amerikanischen Bevöl