Prachi Chaturvedi / Preeti Mishra / Vinneta Nikhil
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Antimikrobielle Peptide (AMPs) sind kurze Peptidmoleküle mit biologischer Aktivität, die einen wichtigen Bestandteil der angeborenen Immunantwort des Wirts bilden. Es ist bekannt, dass AMPs eine wesentliche Funktion für die Homöostase von Mikroorganismen im Mundraum haben. Die antimikrobielle Wirkung der Peptide ist breitbandig, schnell wirksam und geht mit einer minimalen Resistenzentwicklung einher. AMPs haben sich als vielversprechende therapeutische Wirkstoffe erwiesen. Der vorliegende Artikel zielt darauf ab, die Rolle antimikrobieller Peptide in der Zahnmedizin unter Berücksichtigung ihrer Struktur, Herkunft, Wirkmechanismen und Anwendungsbereiche zu beleuchten. AMPs finden bekanntermaßen wichtige Anwendung in der Kariesprophylaxe, der Parodontaltherapie, der Endodontie sowie bei der Abwehr von Erregern in der Mundschleimhaut.