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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF, Note: 2,0, Universität Trier, Veranstaltung: Proseminar 'Wortbildung', Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man durch Deutschlands Citys tourt, wird man von englischen Ausdrücken in Schaufenstern und Reklametafeln überflutet.. Man unterhält sich mit der besten Freundin beim Meeting im Coffee Shop über das geplante Shopping im neuen Outlet Center, während man seinen White Caffè Mocha Tall genießt. Sitzt man dann abends total groggy im Intercity und wird vom ServicePersonal aufgefordert, sein Ticket vorzuzeigen, fällt einem auch noch ein, dass man zum Discounter muss, weil der Kühlschrank fast leer ist. Wie soll man da nicht gestresst sein...?Nicht nur in Fachsprachen oder der Kommunikation spezieller Personengruppen, sondern auch im alltäglichen Leben finden sich immer häufiger Wörter englischen Ursprungs. Aufgrund der technischen und wirtschaftlichen Vorreiterrolle Amerikas werden Bezeichnungen für neue Errungenschaften häufig aus dem Englischen übernommen. Doch oft verdrängen englische Ausdrücke bereits bestehende deutsche Begriffe oder etablieren sich parallel zu ihnen, oft mit der Möglichkeit feiner Nuancierungen.Obwohl neue Wörter, also auch Anglizismen, den Wortschatz einer Sprache generell bereichern, wird ihr Vorkommen oft als störend empfunden, vor allem von älteren Personen und Leuten ohne Englischkenntnisse. Die Abneigung gegen englischsprachige Einflüsse hat sogar dazu geführt, dass sich Gruppen von Sprachpuristen zusammenschlossen, um „Sprachreinigung' zu betreiben. So wurde u.a. 1997 der Verein Deutsche Sprache e.V. gegründet, dessen Mitglieder das Ziel verfolgen, die „deutsche Muttersprache [...] als eigenständige Kultur- und Wissenschaftssprache zu erhalten, weiterzuentwickeln und vor dem Verdrängen durch das Englische zu bewahren'. Auch die Verbreitung und der Erfolg von Büchern, die sich gegen den übermäßigen Gebrauch von Anglizismen wenden,