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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Institut für Internationale Politik), Veranstaltung: Proseminar Internationale Beziehungen: Internationale Klimapolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens seit der ersten Umweltkonferenz der Vereinten Nationen in Stockholm im Jahr 1972 ist der internationale Klimaschutz nicht mehr nur eine Angelegenheit der Wissenschaft, sondern auch Gegenstand der Politik (vgl. Brühl, 2000, S.368). Strategien und Maßnahmen zur Verminderung des Klimawandels haben seitdem einen immer höheren Stellenwert in der nationalen und internationalen Politik erlangt. Die Gründung von Ausschüssen wie des IPCC oder Regimebildungen wie des Kyoto-Protokolls zeigen, dass man sich weltweit durchaus des Problems der Klimaveränderung bewusst ist und dass man bereit ist, diesem Problem gemeinsam entgegen zu wirken (vgl. Matthes, 2005, S.26). Vor diesem Hintergrund ist es schwer nachvollziehbar, warum sich ausgerechnet eine führende (Wirtschafts-) Macht wie die USA, an den internationalen Bemühungen zum Erhalt der Umwelt nur zögerlich beteiligt oder diesen sogar entgegenwirkt. Ausgehend von der Hypothese, dass die Klimaschutzpolitik der USA nur geringfügig vom US-Präsidenten beeinflusst wird und dass es sich dabei vielmehr um eine Vielzahl von Entscheidungsmechanismen und Einflüssen verschiedenster Akteure handelt, möchte ich im Rahmen dieser literaturanalytischen Hausarbeit die Frage klären, warum die USA in den letzten zwei Jahrzehnten keine Führungsrolle mehr in der internationalen Klimaschutzpolitik übernommen haben. Um meine Hypothese zu untermauern, werde ich mich schwerpunktmäßig zunächst auf den Präsidenten und seine Rolle in der US-Umweltschutzpolitik konzentrieren. Anschließend werde ich den Kongress als machtvollen Akteur genauer betrachten und mich zuletzt zwei ebenfalls sehr einflussreichen Fakto