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Das Thema basiert auf der Prämisse, dass das weltweite Informationssystem von den großen westlichen Nachrichtenagenturen beherrscht wird, was zu einem einseitigen Informationsfluss führt. Afrika wird oft einseitig und stereotyp dargestellt, mit einem 'apokalyptischen' Bild, das sich auf Kriege, Krankheiten und Elend konzentriert, oder einem 'paradiesischen' Bild, das es als vormoderne Wildnis darstellt. Die Autorin untersucht, ob sich diese Darstellung 10 Jahre nach früheren Studien geändert hat, und konzentriert sich dabei auf die Online-Presse von zwei französischsprachigen Zeitungen, Le Parisien und Le Soir. Methodisch hat er sich im Hinblick auf eine quantitative und qualitative Untersuchung für das Verfahren der so genannten 'Inhaltsanalyse als Untersuchung' entschieden. Der Autor stützt sich auf die Agenda-Setting-Theorie, der zufolge die Medien durch die Auswahl der zu behandelnden Themen die Prioritäten der Öffentlichkeit beeinflussen, und auf die Theorie der sozialen Repräsentation, d. h. wie die Medien zum Aufbau eines Repertoires vordefinierter und stereotyper Bilder beitragen.